Heinrich
Lanz 1838 - 1905 |
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John
Deere 1804 - 1886 |
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|
| Zwei
Pioniere der Landtechnik Immer sind es einzelne, die einer Entwicklung den Weg bahnen. Auch den tiefgreifenden Wandel in der Landwirtschaft verdanken wir der Pionierarbeit einer verhältnismäßig kleinen Zahl tatkräftiger Männer. Zu ihnen gehören als Wegbereiter und Förderer der Landtechnik John Deere und Heinrich Lanz. Schon im Äußeren zeigt sich die Verschiedenheit der beiden Männer. John Deere hat scharfe angelsächsische Gesichtszüge, während man bei Heinrich Lanz von einem typisch deutschen Kopf sprechen kann. Auch ihre Herkunft und ihr Werdegang weisen nichts Gemeinsames auf. Heinrich Lanz stammte aus einer Kaufmannsfamilie, wurde selbst Kaufmann und blieb in seinem Denken und Handeln, bei allem technischen Verständnis, in erster Linie Kaufmann. Der Handwerkerssohn John Deere dagegen erlernte das Schmiedehandwerk. Seine große Leistung war die Entwicklung des Stahlpfluges, der entscheidend zur Erschließung des fruchtbaren, aber zähen Präriebodens im amerikanischen Westen beitrug. Die technischen Aufgaben standen für ihn stets an erster Stelle, die kaufmännischen Arbeiten überließ er vorwiegend seinen Mitarbeitern. Trotz der Verschiedenheit des Ausgangspunktes strebten Heinrich Lanz und John Deere das gleiche Ziel an, und beide erreichten es: Beide bauten Maschinen und Geräte, mit deren Hilfe die Arbeit des Landwirts erleichtert und produktiver gestaltet werden konnte. Beide machten ihren Weg durch die Qualität ihrer Erzeugnisse. Beiden waren ihre Erfolge immer nur Ansporn zu noch besserer Leistung. Und so, wie sie es hielten, halten es die von ihnen gegründeten Unternehmen noch heute. |
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Quellenangabe: Lanz und die Landwirtschaft - Ein Ausschnitt aus 100 Jahren Landtechnik |
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