| Der Landbaumotor Den ersten Versuch, die Bodenbearbeitung mit Hilfe des Verbrennungsmotors zu erleichtern, unternahm Lanz in den Jahren 1910 - 1926 mit dem "Landbaumotor"; er war, wie die Abbildung zeigt, ein gewaltiger Koloß. Außerdem waren der Motor und die Fräse, die an Stelle des Pfluges die Bodenbearbeitung übernahm, so zu einer Einheit zusammengebaut, daß die Motorkraft nicht für andere Arbeiten genutzt werden konnte. |
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Der Bulldog Das änderte sich, als Lanz 1921 seinen "Bulldog" mit dem von Dr. Huber entwickelten Glühkopfmotor auf den Markt brachte. Sein Name wurde zum Namen für den Schlepper schlechthin; seine Robustheit und Wirtschaftlichkeit waren geradezu sprichwörtlich. Mit seinem Erscheinen wurde auch für die deutsche Landwirtschaft die Motorisierung ihrer Arbeiten möglich. |
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Allen
Schwierigkeiten zum Trotz, die der Wiederaufbau des Werkes nach 1945 mit
sich brachte, bemühte man sich in den Konstruktionsabteilungen, bald
wieder Neues und Besseres auf den Markt zu bringen. Die Weiterentwicklung
von Schlepper und Gerät führte zum hydraulischen Kraftheber
mit Drei-Punkt-Aufhängung, beides heute für den Landwirt unentbehrlich.
Außerdem konnten nun auch Arbeiten mechanisiert werden, die bisher
noch von Hand durchgeführt werden mußten, wie z. B. das Laden. Auch auf die Gesundheit des Schlepperfahrers und auf größere Bequemlichkeit wurde jetzt stärker geachtet. Das Aussehen des Schleppers wurde ebenfalls gefälliger und formschöner . |
Quellenangabe: Lanz und die Landwirtschaft - Ein Ausschnitt aus 100 Jahren Landtechnik |









