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Landwirtschft im ausgehenden 18. Jahrhundert Die Landwirtschaft im ausgehenden 18. Jahrhundert, wie sie uns Albrecht Thaer, der Begründer der modernen Landwirtschaftslehre in Deutschland, aus eigener Anschauung schildert, unterscheidet sich nur wenig von der bäuerlichen Wirtschaft zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, wie sie Grimmeishausen in seinem "Simplicissimus" beschreibt. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts bahnt sich jener Wandel der landwirtschaftlichen Verhältnisse an, der - heute noch keineswegs zum Stillstand gekommen - zu einer Steigerung der Erträge geführt hat, wie sie sich damals sicher niemand träumen ließ. Das Tempo dieser Entwicklung hat sich in den letzten hundert Jahren immer mehr gesteigert. Diese Beschleunigung und die dadurch heute erreichte Höhe der landwirtschaftlichen Produktivität verdanken wir der Vorarbeit bedeutender Wissenschaftler und Praktiker. Zu ihnen gehört auch Heinrich Lanz. Sein Weitblick ließ ihn die zukünftige Bedeutung der damals noch in den Kinderschuhen steckenden Landtechnik erkennen. Das Werk, das er mit unternehmerischem Wagemut und nie erlahmender Schaffenskraft errichtete, erlangte Weltruf und wurde wie das Werk von John Deere zum Inbegriff der immer enger werdenden Verbindung zwischen Landwirtschaft und Industrie. Dieses Buch, zum 100jährigen Bestehen des Hauses LANZ herausgegeben, soll einen Eindruck von dem Beitrag vermitteln, den Heinrich Lanz und vier Generationen von Arbeitern und Angestellten für die Entwicklung der Landtechnik bis auf den heutigen Tag geleistet haben. Mannheim, im April 1960 |
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Quellenangabe: Lanz und die Landwirtschaft - Ein Ausschnitt aus 100 Jahren Landtechnik |
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